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SCHIELEN, BEHANDLUNG UND ELTERNINFORMATION

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Sehschule
In unserer Praxis bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Betreuung in einer Sehschule.
Hier erfolgt durch unsere Orthoptistin Frau Anne Busse, in enger Zusammenarbeit mit den Augenärzten unserer Praxis, die Untersuchung und Behandlung von Augenbewegungsstörungen, Sehschwäche und allen damit zusammenhängenden Krankheitsbildern. Es werden sowohl Kinder, wie auch Jugendliche und Erwachsene untersucht und behandelt. Für die zahlreichen Formen der Schielerkrankungen, stehen uns die verschiedensten Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.


Schielbehandlung und Operation
Eine geringe Fehlstellung (latentes Schielen) der Augen wird vom Gehirn zumeist problemlos akzeptiert. Bei ca. 50% muss die Fehlstellung der Augen jedoch durch einen operativen Eingriff behoben werden. Bei sehr kleinen Kindern warten wir in der Regel, bis das Kind verlässlich eine Brille trägt, mit beiden Augen etwa gleich gut sieht und sich ausreichend vom Augenarzt untersuchen lässt. Bis dahin muß die Sehschwäche des schielenden Auges zumeist mit einem `Klebepflaster´ (Okklusion) auf dem gesunden Auges trainiert werden: so wird das schielende Auge zum Sehen `gezwungen´. Eine Operation erfolgt dann zumeist im Vorschulalter.

In dem Fall, dass Kinder erst später mit dem Schielen beginnen (normosensorisches Spätschielen), sollte ein Eingriff möglichst rasch erfolgen. Da das Kind bereits an einen normalen Seheindruck gewöhnt ist und durch die plötzlich auftretenden Doppelbilder deutlich gestört ist.

Bei einer Operation wird angestrebt den Schielwinkel des erkrankten Auges chirurgisch zu korrigieren. Die Augenachse sollte dann parallel zum gesunden Auge gerichtet sein. Dazu muss das Auge weder herausgenommen noch aufgeschnitten werden. Je nach dem gewünschten Effekt werden Augenmuskeln zurückgelagert oder gestrafft. In manchen Fällen können mehrere Eingriffe notwendig sein, um die Fehlstellung des Auges zu beheben.

Verhaltenshinweise für Eltern
Durch genaues Beobachten Ihres Kindes können Sie dazu beitragen, Sehstörungen frühzeitig zu erkennen. Wir möchten Ihnen hierfür die Empfehlungen des Berufsverbands der Ärzte für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Deutschlands e.V. (BVKJD) und des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) ans herz legen:

  1. Sofortige augenärztlich-orthoptische Untersuchung:
    • bei sichtbaren Auffälligkeiten der Augen, wie z.B. Augenzittern, Hornhauttrübungen, grau-weißlichen Pupillen, großen lichtscheuen Augen oder bei Lidveränderungen, hier besonders Hängelidern, welche die Pupille verdecken, oder, falls Sie sich einer Sache nicht sicher sind
  2. Augenärztlich-orthoptische Untersuchung mit 6 bis 12 Monaten:
    • bei erhöhtem Risiko für Schielen, für Fehlsichtigkeit (optische Brechungsfehler) und/oder für erbliche Augenerkrankungen. Das liegt z.B. vor bei Frühgeburten, Kindern mit Entwicklungsrückstand, Geschwistern oder Kindern von Schielern oder stark Fehlsichtigen (besonders Übersichtigen), sowie bei Kindern aus Familien mit bekannten erblichen Augenerkrankungen
  3. Augenärztlich-orthoptische Untersuchung mit 30 bis 42 Monaten
    • alle übrigen, auch unverdächtigen Kinder zur frühzeitigen Entdeckung eines kleinwinkligen Schielens oder von optischen Brechungsfehlern
  4. Merke: Besonders einseitige Fehler werden oft zu spät erkannt.
  5. Nach der Entwicklung eines eines normalen beidäugigen Sehens kann in den Folgejahren noch ein gut behandelbares plötzliches Innenschielen (normosensorisches Spätschielen) auftreten.
  6. Eine Überweisung in eine Augenarztpraxis, in der auch schon kleine Kinder augenärztlich-orthoptisch untersucht werden, kann Klarheit über die Erkennung und Behandlung von Augen- und Sehfehlern bringen.

Sollten Sie Fragen haben, irgendwelche Auffälligkeiten bemerkt haben oder einfach unsicher sein, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir bemühen uns Ihre Fragen soweit möglich zu klären.


 

 

AUGENÄRZTE
Dr. Jaksche + Kollegen

ANSBACH:
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8.00 - 12.00 Uhr
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