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SELEKTIVE LASERTRABEKULOPLASTIK

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Eine dauerhafte Absenkung des Augeninnendruckes ist das wesentliche Behandlungsziel beim Grünen Star. 

Hierfür gibt es mittlerweile zahlreiche gut verträgliche Medikamente in Tropfenform. Wenn dennoch im Verlauf der Kontrolluntersuchungen eine Schädigung des Sehnervenkopfes beobachtet werden kann, ist eine operative Drucksenkung häufig unausweichlich.

Um eine größere Operation eventuell zu vermeiden oder aufzuschieben, besteht die Möglichkeit, den Druck durch eine Laserbehandlung zu senken. In den letzten Jahren wurde eine neue Lasertechnologie entwickelt, welche die Durchlässigkeit des Maschenwerks auf eine neue Art und Weise verbessert.

Die Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) ist ein schonendes Verfahren zur Senkung des Augeninnendrucks bei Grünem Star (Glaukom). Die Behandlung wird ambulant durchgeführt, ist schmerzlos, frei von Nebenwirkungen und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Vor dem Eingriff werden Augentropfen zur örtlichen Betäubung verabreicht. Eingesetzt wird die SLT bei Chronischem Offenwinkelglaukom und Pigmentglaukom bei Unverträglichkeit antiglaukomatöser Augentropfen sowie bei Schwierigkeiten bei der Handhabung von Augentropfen. Mit der SLT wird eine Befreiung der Maschen von den verstopfenden Einlagerungen von zelligem Material, häufig Pigmentzellen, durch ein mechanisches „Losklopfen“ bewirkt. In feingeweblichen Tests ließ dieser Mechanismus nachweisen.

Die Laserenergie der sehr kurzen grünen Lichtimpulse wirkt selektiv nur auf die Pigmentzellen des Auges, die übrigen Strukturen bleiben unberührt. Die von der SLT betroffenen Pigmentzellen werden durch körpereigene Selbstheilungskräfte wieder regeneriert. Die SLT verbessert den Abfluss des Kammerwassers und senkt dadurch den Augeninnendruck.

Der Wirkungseintritt der SLT kann im Einzelfall unterschiedlich sein. Oft ist der drucksenkende Effekt schon nach wenigen Tagen messbar. Je nach Ausmaß der Drucksenkung kann in vielen Fällen die drucksenkende medikamentöse Therapie durch antiglaukomatöse Augentropfen reduziert werden. Auch die Wirkungsdauer kann im Einzelfall variieren. Zurzeit geht man von einem maximalen Zeitraum von ca drei Jahren aus. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind daher auch nach der Behandlung erforderlich.

Der entscheidende Vorteil dieses Verfahrens liegt letztendlich auch darin, dass die SLT bei erneutem Druckanstieg beliebig oft wiederholt werden kann.


 

 

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